Bogensportler im 3D-Parcours

(fk) Das FamilienFerienFinale Anfang August war für die Bogenschützen ein voller Erfolg. Die Gruppe kann seit dem Event in allen Altersklassen einen regen Zulauf verbuchen. Die bis zu 15 Schützen (unsere jüngste Schützin ist 4 Jahre), die regelmäßig beim Training anwesend sind, müssen sich schon manchmal mit dem Platzmangel in der Halle arrangieren.

Während des letzten Turnieres in Korbach haben wir nach langer Coronapause viele Bekannte Bogenschützen wiedergetroffen. So auch die Bogenschützen aus Lütgeneder. Frank Kazmierczak kam spontan auf die Idee, ein Vergleichsschießen der beiden Jugendgruppen anzusetzen. Aufgrund der guten Wetteraussichten beschlossen wir, das Schießen in einen 3D-Parcours zu verlegen. Dies freute besonders unsere traditionellen Schützen.

Die Lütgenederer boten sofort ein Treffen in ihrem Waldstück an. So packten wir nach kurzer Planungszeit die Bögen zusammen, um uns auf den Weg zu machen. Nach einer Ansprache ging es durch einen sehr schönen – mit viel Liebe zum Detail – gestellten Parcours.

Da das 3D-Schießen in unserer Gruppe aufgrund der Möglichkeiten nicht immer so vorrangig behandelt wird, wurde mit erhöhtem Pfeilverlust gerechnet. Doch da wurden wir eines Besseren belehrt. Es war für den einen oder anderen mehr oder weniger schwierig, aber es hat allen viel Spaß gemacht. Es gab Schüsse vom Hochstand oder auf frei hängende Ziele in der Luft.

Auf einem Gelände, ähnlich wie ein Steinbruch, war vom Hasen über Gams bis hin zum Bison in Lebensgröße alles dabei. Die Tiere sind aus speziellem Schaum nachgestellt. Nach mehr als zwei Stunden trafen wir uns alle am Ausgangspunkt wieder. Gemeinsam fuhren wir zum Sportplatz, wo wir bei Grillwurst und Kaltgetränken den Tag ausklingen ließen. Immer in Sichtweite des Desenberges verbrachten wir einen schönen Nachmittag.

In der Wintersaison liegt der Schwerpunkt auf den Hallenwettkämpfen. Erstmalig starten unsere Schützen in diesem Jahr bei der Bezirksmeisterschaft des DSB in Bad Salzuflen. Hier wünschen wir allen Teilnehmern „alles ins Gold“.

1. Kleinenberger Kneipenquiz

(rd) Eine Woche nach St. Martin schon gleich das nächste Event der Blau-Weißen! Im VIP-Raum unseres Sportheimes fand das 1. Kleinenberger Kneipenquiz unter der Regie des Jugendausschusses statt. Die beiden Moderatoren Lukas Schmidts und Robert Dickgreber freuten sich über eine rege
Teilnahme von mehr als 50 Personen im Alter zwischen 20 und 55 Jahren.
Thematisch wurde der Abend rund um die verschiedenen Kleinenberger Vereine und Gruppen gebaut. Jeder Verein repräsentierte dabei ein Oberthema wie z. B. der Sportverein selbstredend Sport, die Theatergruppe des Heimathauses Theater, Film und Kultur oder der Spielmannszug eben Musik.

Die Teams bestanden aus 5 bis 6 Personen und wurden in 6 Runden vor insgesamt 70 Fragen gestellt, welche gemeinsam gelöst und auf einem Lösungsblatt notiert wurden. Die Fragen selbst testeten dabei sowohl das Allgemeinwissen mit Fragen wie z. B. „Wie heißt die größte Insel Deutschlands?“ als auch Expertenwissen – „Welches Land hat den höchsten Alkoholkonsum pro Kopf?“.
Für eine taktische Komponente sorgte dann noch ein Joker, mit dem ein Team die Punkte einer Runde verdoppeln konnte. Wer viel nachdenkt, musste natürlich auch viel trinken. Neben dem obligatorischen Bier wurde bei dem Kneipenquiz auch Glühwein angeboten. Für den kleinen Hunger wurden reichlich Snacks für die Teams bereitgestellt. Am Ende des Abends konnte sich das Team „Die bahnbrechenden PinPals“ knapp vor dem Team „Jesus Quiztus“ durchsetzen und sich einen Gutschein für das Vereinslokal Gasthaus Engemann
sichern.

Jetzt wird klimaneutral geheizt

Ob Photovoltaik, energetische Sanierung des Sportheims oder die Solarthermie-Anlage – beim Thema Energieeffizienz hat die DJK Kleinenberg schon viel erreicht und ist sicherlich auch ein Vorreiter in der Region.  Vor kurzem erst wurde der Verein für diese und viele andere nachhaltige Maßnahmen beim WestDerby Zukunft in Düsseldorf mit dem 2. Platz für nachhaltige Sportvereine geehrt. Jetzt können die Blau-Weißen auf einen weiteren Meilenstein stolz sein: die moderne Hackschnitzelheizung ist in Betrieb genommen.

Alles begann 2019 mit der Idee einer klimaneutralen Heizung, die mit dem 3. Platz beim Wettbewerb „Klima.Sieger“ von Westfalen Weser Energie ausgezeichnet wurde. Nach einem langen Weg der Umsetzung wurde das Projekt jetzt nach viel Engagement der DJKler, der Stadt Lichtenau und zahlreicher Unterstützer abgeschlossen.

Die neue Hackschnitzelheizung in einem Containermodul neben der Sporthalle verfügt mit 50 kW zwar „nur“ über die Hälfte der Leistung der alten Gasheizung, spart aber dank effizienter Technik und einer Wärmerückgewinnung über die ebenfalls neu installierte Lüftung hohe Kosten ein. Zudem gelangen pro Jahr über 30 Tonnen Kohlendioxid aus fossilen Quellen weniger in die Atmosphäre. Der Hackschnitzel-Bunker fasst knapp 20 Kubikmeter und wird mehrere Male pro Jahr über eine Rampe mit dem nachwachsenden Rohstoff befüllt.

Ulrike Hibbeln-Sicken als Corona-Heldin geehrt

Anfang des Jahres 2021 war der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) auf der Suche nach Corona-Helden im Sport. Der FLVW wollte sich im Namen vieler Sporttreibenden bei den Menschen bedanken, die sich trotz der enormen Einschränkungen immer weiter für ihren Verein eingebracht haben. Ironischerweise musste die Preisvergabe aber wegen Corona mehrfach verschoben werden. Jetzt wurde die Verleihung nachgeholt. Unter den Preisträgern war auch unsere 1. Vorsitzende Ulrike Hibbeln-Sicken.

Ein lautes Dankeschön schallte durch das SportCentrum Kaiserau als jetzt endlich doch die Corona-Helden ausgezeichnet wurden. Insgesamt 17 Ehrenamtliche und ihre Begleitungen wurden vom FLVW-Landesehrenamtsbeauftragten, Gottfried Dennebier, begrüßt.

Wir alle erinnern uns an die schwierige Zeit der Hochphase der Pandemie, als das „Kerngeschäft“ unseres Vereins kaum oder gar nicht möglich war- Es waren kreative Ideen und Mut erforderlich, um das Beste aus der Situation zu machen und weiter als DJK Kleinenberg präsent und für die Mitglieder da zu sein. Hier war es Ulrike, die besonders engagiert voranging. Sonnenblumenpflanzen, Bastelaktionen, „Sport in Tüten“ oder die Ferienangebote, um nur ein paar zu nennen.

Diese und andere Beispiele guter Vereinsarbeit während der Pandemie hatten die Jury begeistert. Unter anderem wurde die die Zeit auch genutzt, um Vereinsheime zu modernisieren, Video-Challenges in Trainingsgruppen gestartet, Bilder für Alteneinrichtungen gemalt, Spendengelder für Hospize gesammelt, Weihnachtsgeschenke verteilt. Und da waren sich die Anwesenden einig: „Vieles davon wollen wir beibehalten oder jetzt übernehmen.“

„Das alles sind Beispiele für mutige, offene, innovative und wertschätzende Vereinsarbeit in Westfalen. Das war eine große Kraftanstrengung und enorm wichtig auch für die Zukunft. Danke dafür“, so Andrea Bokelmann, Beisitzerin des FLVW-Präsidiums.

Helferparty als Dankeschön

Am Freitag, den 11. November, steht für die Blau-Weißen noch die Ausrichtung von Sankt- Martin auf dem Programm.

Dann geht auch für uns ein forderndes aber auch sehr schönes Jubiläumsjahr dem Ende zu.

Am Montag feierten wir mit allen, die sich in den letzten Monaten in unserem Verein engagiert haben, eine tolle Helferparty in der Turnhalle.

Danke für Euren großen und unermüdlichen Einsatz!

DJK-Läufer mit Top-Leistungen

„Ich hatte so etwas schon immer mal vor. Jetzt weiß ich – der Aufwand hat sich gelohnt“, freute sich Tobias Kreutzmann am letzten Sonntag. Als einer von über 18.000 Teilnehmenden war er beim Köln Marathon an den Start gegangen.

 

Nach großen Anstrengungen und mehr als 3.000 verbrannten Kalorien kam er nach 4 Stunden und 18 Minuten als 1.496. Läufer ins Ziel. 42,195 Kilometer – das schafft man natürlich nicht einfach so: 16 Wochen Vorbereitungszeit mit täglichem Training lagen vor dem großen Lauf.

2 bis 3 Mal die Woche gehen auch Miriam „Litti“ Dickgreber und Julia Kazmierczak auf die Strecke. 

Eine Woche zuvor absolvierten die beiden DJKlerinnen den Halbmarathon beim Klostermannlauf in Lichtenau. Miriam schaffte die Distanz in knapp über zwei Stunden und siegte in ihrer Klasse vor Julia. 

Die tollen Leistungen für den Verein komplettierten Jochen Dickgreber als 3. über 10 km sowie die Söhne Mika als 3. und Jonah als Sieger in ihren Wettbewerben.