DJK Kleinenberg mit sanierter Turnhalle und bestehender Vorsitzender

(fb) In der Regel schätzen Menschen Dinge und Situationen deutlich stärker wert, je mehr Engagement und Ressourcen sie dafür investieren. Nach dem Bau der Kleinenberger Turnhalle durch den Sportverein vor über 30 Jahren war die Verbindung zu diesem Bau und dieser „Heimat“ des Vereins schon riesig. Doch nachdem was in den letzten Jahren die Sanierung des Gebäudes für die Blau-Weißen mit sich brachte, dürfte die Liebe ins Unendliche tendieren. Nun wurde die Sporthalle feierlich wiedereröffnet.

Neben dem großen Aufwand in punkto Planung und Umsetzung einer solchen Maßnahme, wähnte man sich während der Sanierung und Umgestaltung der Kabinen, Sanitärräume und des Eingangsbereiches im Grunde auf einem guten Wege. Doch dann nahm „das Unheil“ seinen Lauf: es kam zu erheblichen Baumängeln, die ein langwieriges Verfahren nach sich zogen. Da das beklagte Unternehmen aber in der Zwischenzeit insolvent gegangen war, blieb die DJK auf dem Schaden sitzen.

„Es war schon eine unglaublich harte Zeit, die einiges an Kraft und Nerven gekostet hat“, bedauerte die 1. Vorsitzende Ulrike Hibbeln-Sicken beim „Hallenschoppen 2.0“ zur Wiedereröffnung am 19. April – vier Jahre, nachdem das Projekt gestartet war. Mit Unterstützung der Stadt Lichtenau, einer großen Spendenbereitschaft und mit Hilfe lokaler Unternehmen musste die Bauphase nach langem Baustopp bei Null wieder aufgenommen werden. 

Für diesen besonderen Einsatz bedankten sich nicht nur der Vorstand des SV DJK, sondern auch Lichtenaus Bürgermeisterin Ute Dülfer und Ortsvorsteher Hans-Josef Dissen noch einmal von ganzem Herzen bei allen an diesem Kraftakt Beteiligten. Nach den Anstrengungen der vergangenen Jahre sei das Gebäude jetzt wieder einer der zentralen Orte Kleinenbergs, der es immer war, und könne nun endlich wieder uneingeschränkt für die sportlichen Anstrengungen genutzt werden.

Zu Gast war auch der Paderborner Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer, der noch einmal den unschätzbaren Wert des Ehrenamtes für unsere Gesellschaft hervorhob: „Es geht hier nicht nur um den finanziellen Aspekt, sondern vor allem in der aktuellen Zeit auch darum, dass Ehrenamt Haltung schafft und Werte transportiert.“ In den letzten Jahren sei er „Fan“ des Kleinenberger Sportvereins geworden, der hier mit ihren vielfältigen Projekten insbesondere beim Thema Nachhaltigkeit einiges bewege.

Tags zuvor hielten die „DJKler“ ihre Generalversammlung ab und bestätigten dabei Ulrike Hibbeln-Sicken im Amt der 1. Vorsitzenden. Neuer 2. Kassierer wurde Niklas Mädel, der auf Uwe von der Ahe folgt, der wie seine Frau Hiltrud nach über 20 Jahren Vorstandsarbeit seine „Karriere“ bei den Blau-Weißen beendete und gebührend verabschiedet wurde. Bestätigt wurden die neuen Jugendvorstände Anna-Lena Sicken, Sophia Kazmierczak, Christopher Borgmeier und Maurice Rücker.

Geehrt wurden für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft Vanessa Tölle, Verena Vogt, Demis Wibbeke, Oliver Mehring und Otmar Wiegart. Für 40 Jahre Marion Pottmeier, Michael Hamm und Johanna Ulrich. Für 50 Jahre Monika Bunte, Manfred Seidel, Reinhard Lauhoff und Karl-Heinrich Berners sowie für ihre 60-jährige Zugehörigkeit das Ehrenmitglied Ferdinand Bunte und Helmut Reichstein. Christoph Rücker wurde für seine nahezu 300 Spiele in der Alten-Herren-Mannschaft ausgezeichnet, die wohl in Zukunft nicht mehr überboten werden können.